 

Obedience
Auch
im Bereich Unterordnung kann man mit einem Aussie viel unternehmen. Besonders
kommt hier zum Tragen, daß der Aussie sich begeistert an seinen
Rudelführer anschließt. Der Australian Shepherd bringt von
Haus aus eine große Unterordnungsbereitschaft mit. Daher ist es
meist relativ unproblematisch, die Begleithundeprüfungen mit ihm
abzulegen. Die Begleithundeausbildung ist die Grundlage für viele
weiterführende Ausbildungen. Während der Übungen wird gegenseitiges
Vertrauen aufgebaut und die Verständigung zwischen Hund und Hundeführer
wird verbessert.
Die große Intelligenz des Aussies und sein große Bereitschaft,
neue Dinge zu lernen, zeichnen den Australian Shepherd besonders aus und
machen ihn für diese Sparte des Hundesports besonders geeignet.
Man unterscheidet folgende Begleithundeprüfungen:
BGH-A:
Alle Übungen (Sitz, Platz, Steh, Fuß, Wendungen) erfolgen mit
Leine, das Verhalten des Hundes in einer Menschenmenge und des angehängten
Hundes ohne Besitzer wird überprüft
BGH-1: Alle Übungen (Sitz, Platz, Fuß) werden mit und ohne
Leine gezeigt, im Stehen und aus der Bewegung. Dazu kommt noch das Hereinrufen
aus dem Platz und das Ablegen des Hundes für die Dauer von ca. 5-10
Minuten.
BGH-2: Zu den Übungen der BGH1-Prüfung kommt zusätzlich
noch das Apportieren eines Apportierholzes und das Voranschicken mit nachfolgendem
"Platz" dazu.
Die "fortgeschrittene" Variante der Unterordnung ist Obedience.
Es wird eine genauere Ausführung der Übungen verlangt, wobei
sehr viele Wendungen gegangen werden. Auch ein Positionswechsel (Sitz-,
Platz- oder Steh) aus der Entfernung und eine Identifizierung eines Gegenstandes
nach Geruch stehen auf dem Programm. Auch hierfür eignet sich der
Aussie wunderbar.
© 1998-2009 by Australian Shepherds of Austria (ASA)
Stand: 02.2009
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